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Januar 2019

HODJA

Donnerstag, 24. Januar um 20:30 Uhr
ms loretta, Celler Hafen
Celle, Deutschland
12 €
Hodja

Dritter Longplayer für HODJA in ebenso vielen Jahren - doch Abnutzungserscheinungen zeigt das Trio nicht im Geringsten. "The Flood" nimmt seinen beiden Vorgängern wenig bis gar nichts, sondern ist ein weiteres buntes Garage-Rock-Werk ,das ziemlich perfekt in den Spätsommer passt.
Immerhin finden HODJA mit 'Everything Is Everything' einen sonnigen Einstieg, der nicht besser gewählt sein könnte. Stücke wie 'Desperate Souls' kommen wiederum inklusive spaciger Synthesizer-Sounds und jenem unverkennbar rohen Sound daher, der die Band seit ihrer Gründung ausmacht. Den nicht vorhandenen Bassisten kann man nach wie vor prima verschmerzen, denn der dadurch extrem transparente Gesamtklang macht sogar Lust auf einen Durchlauf unterm Kopfhörer.
HODJAs amerikanischer Frontmann Gamiel Stone ist vermutlich der wertvollste Posten der Gruppe; so wie er im Opener oder Laufe von 'Never Kneel' seine Hip-Hop-Vorlieben zur Geltung bringt, gereicht seine facettenreiche Stimme auch jedem anderen Track zur Zierde. Der Kopfnicker 'On And On' dürfte neben der souligen Düsternis von 'The Flood', die frühe Danzig in der Gosse vor dem geistigen Auge aufziehen lässt, der Höhepunkt von der Scheibe und nicht zuletzt auch deshalb ihr Titelstück sein; als solches subsumiert es die spontane Hingabe, mit der HODJA musizieren.
Um aber nichts zu beschönigen: Die kaputten Solos von Gitarrist und Produzent Tenboi Levinson, der auch als Hauptsongwriter fungiert, haben zweifelsohne ihren Charme, doch der Schuss kann auch nach hinten losgehen, wie das unfertige 'The Void' bezeugt. Hier klingen HODJA regelrecht lieblos. Ansonsten finden sich, auch wenn man nicht jedes Wort, das der Sänger im Rahmen seiner Gedankenströme von sich gibt, auf die Goldwaage legen sollte, praktisch keine Schwachstellen in der Kürze dieses Albums.
FAZIT: "The Flood" bietet für HODJA typische Kost in Jon Spencer Blues Explosions Fahrwasser - scheppernden Garagenrock mit einem Ohrenschmaus von Schlagzeuger, wenn man sich erst an den krachigen Sound gewöhnt hat, und hingebungsvoll herausgerotzten Nummern, die zu gleichen Teilen vom Geschnatter und den Refrains des Sängers leben. Der Soundtrack zu beim Öffnen zischenden Billigbierdosen.

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ORPH – THE PYRAMID TEARS OF SIMBA (schmeichelnd-melodiöse Sience-Fiction Reise)

Freitag, 25. Januar um 20:30 Uhr
ms loretta, Celler Hafen
Celle, Deutschland
Orph

Orph ist Band und visuelle Kunstform zugleich. Gegründet 2007 von Marco De Haunt und Hendrik Winter entwickelt Orph seither eine Mixtur aus Pop, Folk und Punk-Appeal und gießt all diese Stile zu einem wundervoll zeitgeistigen Dreampop. 2012 veröffentlichten Orph ihr Debütalbum „Poems For Kui“ beim Hamburger Label DevilDuck Records. Es folgten Konzerte auf namhaften Festivals (BOOTBOOHOOK, REEPERBAHN FESTIVAL, MAIFELD DERBY, ORANGE BLOSSOM SPECIAL…) sowie Supportshows für CASPER und PHILLIP BOA AND THE VOODOOCLUB und ein Rockpalast Spezial, kurzum etablierten sich Orph Stück für Stück in der deutschen Indie-Pop-Szene. Die Band liebt die exzentrisch-phantasievolle Schnittmenge zwischen Pop und Kunst. In einer Zeit, in der Indie mehrheitlich für asketischen Intellektualismus steht, lässt Orph opulente Paradiesvögel fliegen.
Nun erscheint mit THE PYRAMID TEARS OF SIMBA eine Pop-Science-Fiction-Reise und die aufregende Weiterführung ihres Debüts. In neuer Besetzung erzeugen Orph nun ein großartiges Bild in den schönsten Farben des Pop. Mäandernde Songzyklen in einer cineastischen Reise, die weder Raum noch Zeit kennt, schicken unsere Gedanken auf Wanderschaft. „Ein bisschen verrückt, und bestimmt irgendwann einmal unvergessen!“ (Presse: Pro 7)

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Februar 2019

PRESSYES (rockig frischer California Sound mit Brit-Pop Wurzeln)

Freitag, 1. Februar
ms loretta, Celler Hafen
Celle, Deutschland
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SNEERS (Alternative)

Samstag, 9. Februar um 20:30 Uhr
ms loretta, Celler Hafen
Celle, Deutschland
10 €
Sneers

Sneers. is a music project started in late 2012 in Berlin by songwriter/guitarist M.G. Blaankart and drummer Leonardo O. Stefenelli.
They released two records (LPs), “For Our Soul-Uplifting Lights To Shine As Fires” (2014) and “With Flames Like Hope To Mortals Given” (2016) and both were followed by long tours in Italy, France, Germany, Belgium, Poland, Czech Republic. In February 2018 they recorded new album “Heaven Will Rescue Us, We’re The Scum, We’re in The Sun”, with the studio collaboration of Kristof Hahn (SWANS) at the lap-steel guitar and produced by Craig Dyer (The Underground Youth).
Their music is made of a sound barrier where notes abandon the common harmony and repeat themselves obsessively, in a compulsive way, while the guitar devotionally moans, through noise instincts and melodies for souls. The drums is gloomy and savage, and the voice is sharp and emerges like a neurotic explosion.

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FINKBASS

Freitag, 15. Februar um 20:30 Uhr
ms loretta, Celler Hafen
Celle, Deutschland
9 €
Finkbass

Eine Loopstation, einen E-Bass, ein Drum Pad und ihre kraftvolle Stimme – mehr braucht es nicht für FINKBASS aka. Laura Fink. Auf eigenständige Art und Weise schreibt und performt sie so ihre Songs. Innerhalb kürzester Zeit konnte FINKBASS tausende neue Fans mit ihren zu Hause produzierten Live Loop Videos auf Youtube und Facebook gewinnen. Sowohl groovende Basslines, starke Melodien und Beats, als auch atmosphärische Vocal Loops lassen sich in Lauras Songs finden, bei denen immer Raum für Improvisation bleibt. FINKBASS sprüht vor Leidenschaft und Musikalität, ihre Ausstrahlung ist einzigartig, und ihre empowernde Art einfach mitreißend. Jeder zu hörende Sound ist von Laura live kreiert und gelooped. Eine Live-Erfahrung, die schwer in Worte gefasst werden kann.

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März 2019

LYSCHKO

Samstag, 2. März um 20:30 Uhr
ms loretta, Celler Hafen
Celle, Deutschland
9 €
Lyschko

Lyschkos Musik ist nicht leicht zu durchdringen, was weniger an ausufernder Progressivität als an ihren langen Spannungsbögen, niederschmetternden Zeilen und einer allgegenwärtigen Verzweiflung liegt. Lässt man sich jedoch darauf ein, ziehen einen die rohe Ästhetik eines Max Rieger, Heisskalt-Sprechgesang und die Klangverliebtheit von The Cure in einen Strudel aus unterdrückten Emotionen, die nach Jahren der Verdrängung nicht anders können, als zu explodieren. Gerade Robert Smith und seine New-Wave-Pioniere üben auf alle Bandmitglieder eine magische Faszination aus, wie Lina beschreibt: „Wie die ewig lange einen Song aufbauen: Ein Riff, und dann kommt ein anderer Effekt dazu, und dann kommt nur so ein Geräusch. Wie das so ganz langsam aufgebaut wird, bis der überhaupt mal anfängt zu singen. Dadurch haben wir beim Songwriting gesagt: ‚Nee, wir lassen uns noch mehr Zeit, bis der Song weitergeht.‘“. Nach ihren beiden früheren, englischsprachigen und von politischen Parolen durchsetzten Alben sind Lyschko nun im wahrsten Sinne des Wortes Post-Punk und warten, einmal unter die Oberfläche geguckt, mit Songs von unheimlicher kathartischer Qualität auf. Seit dem Einstieg von Lead-Gitarrist Lukas vor etwa anderthalb Jahren veränderte sich der Sound mehr zu einem noisigen New-Wave-Charakter, die Texte von Frontfrau Lina richteten den Blick nach Jahren der Wut wieder enttäuscht nach innen. Hin und wieder ertönt ein Aufschrei, angenehm unperfekt dominiert aber grimmige Resignation. Man hat auch ohne das Verfolgen der langjährigen Bandgeschichte das Gefühl, Lyschko hätten musikalisch zu sich gefunden

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Alcuna Wilds

Samstag, 9. März um 20:30 Uhr
ms loretta, Celler Hafen
Celle, Deutschland
10 €
Alcuna Wilds

Alcuna Wilds is a British/Dutch band based in the Netherlands. The band creates atmospheric trip-rock music, combining ambient soundscapes, driving beats and strong melodic riffs, with rich, melancholic vocals and observant, reflective lyrics. Formed of members from both sides of the North Sea, their diverse influences contribute to their distinctive sound. Their latest single ‘Pulse’ was released in September 2018, and will be followed by the band’s third EP in January 2019.

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Blockflöte des Todes

Freitag, 29. März um 20:30 Uhr
ms loretta, Celler Hafen
Celle, Deutschland
12 €
Blockflote des Todes

Liebe Menschen,
die mittlerweile aus zwei Menschen bestehende BLOCKFLÖTE DES TODES hat in den vergangenen Wochen einiges an Auftritten absolviert.
Es wurde von Tag zu Tag böser. Die Cello Zicke und der Gitarren Heini.
Fließend ironisch und sarkastisch sprechende Menschen werden bevorzugt beleidigt.
Uuuund ICH find's mega lustig 🙂

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April 2019

Poems for Laila – Dark Timber Live

Samstag, 6. April um 20:30 Uhr
ms loretta, Celler Hafen
Celle, Deutschland
20 €
Poems for Laila

Bodenlose Traurigkeit, blanker Zynismus, höchste Freude, emotionale Wagnisse, Experimente und immer mit dieser hoffnungsvollen Melancholie. Wenn Poems for Laila die Bühne betreten, erinnern sie an andere große Paare wie Hazlewood & Sinatra oder Gainsbourgh & Birkin.

Zwischen dunklem Folk, Pop, Chanson und einer ganz wunderbaren Poesie bewegt sich das Duo von Nikolai Tomás und Joanna Gemma Auguri. Mit Akkordeon, Gitarren und anderen zauberhaften Instrumenten sowie zwei außerordentlichen Stimmen, bringen Poems for Laila die ganze Breite menschlicher Abgründe auf die Bühne.

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Marius Ziska

Samstag, 13. April
ms loretta, Celler Hafen
Celle, Deutschland
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